Wie das Leben manchmal spielt
Frankreich
Eine ungestüme Kellnerin aus der Unterschicht und ein einsamer Richter aus der Oberschicht werden ein seltsames Paar der gegenseitigen Hilfe zum Leben. Großartig erzählt!

© 2025 Lighthouse / Caroline Bottaro
mit Louane Emera, Michel Blanc, Victor Belmondo, Philippe Rebbot
Sie jobbt als Kellnerin und pflegt daheim ihren einsamen Vater. Der Student aus besseren Kreisen, in den sie sich verliebt hat, lässt sie einfach wieder fallen. Ein Streit mit ihm bringt sie vor Gericht. Der Richter lässt sie frei, aber brummt ihr eine hohe Strafe auf. Sie trifft den älteren Herrn Richter privat und in einer Anwandlung von Mitleid engagiert er sie als Fahrerin. Wunderbare Gespräche zwischen den beiden sind die Folge: „Was hilft gegen Ungerechtigkeit? Wut?“ – „Nein, Gerechtigkeit“. Oberschicht trifft Unterschicht, ein alter privat unsicherer Herr auf eine junge, nur heimlich selbstsichere Frau. Eine Freundschaft entsteht, bei der sie sich gegenseitig geben, was der andere nicht hat, helfen, wo es wirklich nützt. Und das verleiht diesem unterhaltsamen Film einen großartigen Wärmestrom mit Tiefe. (MK)
Mi 19. Aug. 18.00 Uhr Zeltkino C
So 23. Aug. 14.00 Uhr Freiluftkino
So 30. Aug. 16.00 Uhr Freiluftkino
Di 01. Sept. 17.00 Uhr Zeltkino A
Fr 04. Sept. 18.15 Uhr Freiluftkino
Regie & Buch: Jean-Pierre Améris
Buch: Marion Michau
Produktion: Denis Carot, Sophie Révil, Escazal Films, Paris, Frankreich
Verleih: Lighthouse, Hamburg (im Vertrieb von 24 Bilder Film GmbH, München)
104 Min.
FSK: ab 12 Jahren
deutsche Synchronfassung
