Besucherrekord mit 30 Prozent mehr Zuschauern 

Das „Festival des deutschen Films“ in Ludwigshafen vermeldet nun die finalen Besucherzahlen: Rund 30.000 Zuschauer eroberten das Festivalgelände auf der Parkinsel in Ludwigshafen im fünften Jahr des Festivalbestehens. Damit sind fast 30 Prozent mehr Zuschauer zum Festival gekommen als im Vorjahr (Besucher 2008: 23.000). Fast jede dritte Vorstellung des Festivals (18. bis 28. Juni 2009) war ausverkauft. Neben den Sonderveranstaltungen wie der Verleihung des „Preises für Schauspielkunst“ an Hannelore Elsner oder der Premiere von „Frau Böhm sagt Nein“ mit Senta Berger waren auch Filme von nicht so bekannten Regisseuren stark besucht. Auf kaum einem anderen Festival dieser Größenordnung gibt es fast 40 Filmgespräche im prall gefüllten Strandzelt, an dem über 6.000 Menschen bis spät in die Nacht so lebhaft teilnehmen.

Mit einem starken, aktuellen und umfassenden Filmprogramm und zahlreichen Ehrengästen, wie Hannelore Elsner, Senta Berger, Vadim Glowna, Werner Schroeter oder Nicolette Krebitz bewies das Festival auch in diesem wechselvollen Jahr, dass die Kunst des Kinos ein Lebensmittel sein kann im Alltag der Menschen. „In Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit sind Menschen hungriger denn je – hungrig nach authentischen Erfahrungen, nach gehaltvollen Auseinandersetzungen mit dem Leben und der Gegenwart, nach dem, was wirklich zählt“, sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Mit seinen rund 30.000 Besuchern stillte das diesjährige „Festival des deutschen Films“ diesen Hunger nach Sinn und Sinnlichkeit nunmehr zum bereits fünften Mal.“

 

Neben der Auswahl der besten deutschen Filme ist es die besondere Atmosphäre der Parkinsel mit ihren Jahrhunderte alten Bäumen und dem Blick auf den Rhein und die vorbei fahrenden Schiffe, die dieses außergewöhnliche Festival zu einem Anziehungspunkt für das Fachpublikum und zahlreiche Zuschauer machen. Auf dem „Festival des deutschen Films“ wurden fünf Preise vergeben, darunter der mit 50.000 Euro dotierte „FILMKUNSTPREIS“ an „Weitertanzen“ von Friederike Jehn. „Besondere Auszeichnungen“ gingen an „Diese Nacht“ von Werner Schroeter und an „Mitte Ende August“ von Sebastian Schipper. Der Publikumspreis ging ex aequo an die Filme „Der Rote Punkt“ von Marie Miyayama und an „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ von Nicole Weegmann.

 

Das Festival ist möglich durch die Politik der Verantwortlichen der Metropolregion Rhein-Neckar und dabei vor allem des Hauptsponsors, der BASF SE, die das „Festival des deutschen Films“ als ein Projekt der Kulturvision 2015 der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH sponsert. Wichtiger Mitveranstalter ist die Stadt Ludwigshafen am Rhein, weitere Sponsoren sind die Sparkasse Vorderpfalz, die GAG und das Klinikum Ludwigshafen.

LUDWIGSHAFENER

FILMKUNSTPREIS



"Weitertanzen"

Regie: Friederike Jehn

Besondere Auszeichnungen
 

"Diese Nacht"
Regie: Werner Schroeter


"Mitte Ende August"
Regie: Sebastian Schipper


PUBLIKUMSPREIS
LUDWIGSHAFEN


„Der Rote Punkt“
Regie: Marie Miyayama

"Ihr könnt Euch niemals sicher sein"
Regie: Nicole Weegemann


 

PREISTRÄGER*INNEN

2009_VA___Filmkunstpreis___Preisverleihung_und_Gespraech___200906282108235103.jpg

PREIS FÜR SCHAUSPIELKUNST

 

Der Preis geht an herausragende Persönlichkeiten der Schauspielkunst. Er betont die Bedeutung derer, die dem deutschen Film ein Gesicht geben und die dabei nicht nur für Glamour sorgen, sondern vor allem als wichtige Künstlerinnen und Künstler anzusehen sind. 2009 an Hannelore Elsner.

Preisträgerin Hannelore Elsner

press to zoom

Preisträgerin Hannelore Elsner

press to zoom
1/1
69663457_2818835591479790_30390521578074

5. Festivalausgabe
18.06. — 28.06.2009