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Das 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein ist eröffnet!

Das 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein ist eröffnet!

Ludwigshafen, den 19. August 2026 — Das Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein ist inzwischen weit über die Metropolregion Rhein-Neckar kulturelles Mekka der Filmenthusiasten. Die Eröffnungsveranstaltung in zwei Kinozelten parallel mit insgesamt über 2.000 Plätzen ist seit Wochen ausverkauft, der Vorverkauf liegt ca. 10% über dem Vorjahr. Festivalintendant Dr. Michael Kötz rechnet daher mit mehr als 130.000 Besuchern für die 22. Ausgabe.

Das Festival ist in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz Gordon Schnieder und zahlreichen Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik mit der Premiere des Films „Plötzlich Schwiegervater", Regie: Till Endemann nun feierlich eröffnet worden. Vor uns liegen nun 19 intensive Kinotage.

„Das 22. Festival des deutschen Films auf der wunderschönen Parkinsel in Ludwigshafen bringt mittlerweile über 130.000 Menschen zusammen. Was klein begonnen hat, ist inzwischen zum zweitgrößten Filmfestival Deutschlands gewachsen und strahlt weit über Rheinland-Pfalz hinaus. Das Festival zeigt, welche kulturelle Kraft in unserem Land steckt und wie wichtig Orte sind, an denen Kunst, gesellschaftliche Debatte und Begegnung zusammenkommen. Ich danke allen, die mit viel Leidenschaft und großem Engagement Jahr für Jahr daran mitwirken und das Filmfestival zu dem gemacht haben, was es heute ist.“
Gordon Schnieder, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz

„Andere Städte rollen für ihr Filmfestival den Roten Teppich aus, wir in Ludwigshafen geben gleich eine ganze Insel. Denn Michael und Daniela Kötz haben mit dem Festival etwas geschaffen, das weit über ein Filmprogramm hinaus geht. Ihr habt einen Ort gefunden, wo sich Kunst und Publikum einander wirklich begegnen, nicht in der Distanz, nicht hinter Absperrungen, sondern unmittelbar und manchmal auch leidenschaftlich. Das ist vermutlich das Geheimnis dieses Festivals. Natürlich sind es die Filme, natürlich sind es die Schauspieler und Schauspielerinnen, die Regisseure und Regisseurinnen, die Autorinnen und Autoren, die Produzentinnen und Produzenten – aber es ist auch dieses Publikum. Ein Publikum, das nicht nur höflich applaudiert, sondern leidenschaftlich mitdiskutiert. Ein Publikum, das Künstlerinnen und Künstler spüren lässt, was ihr geschaffen habt, kommt hier nicht einfach nur an, es löst etwas aus. Ich besuche das Festival seit vielen Jahren und noch immer berührt mich diese besondere Atmosphäre hier direkt an Rhein.“
Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister Ludwigshafen

„Wenn hier auf der Parkinsel das Festival des deutschen Films gastiert, dann kommt noch was dazu: Die Geschichte eines Filmabends beginnt nicht erst hier, wenn der Film losgeht, wenn das Licht ausgeht, die beginnt schon viel früher. Sie beginnt draußen, bei dem Gemurmel unter den Platanen, beim Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich und bei den vielen Gesprächen in den Liegestühlen am Rhein. Und für 19 Tage wird Ludwigshafen jetzt die Bühne für die Filmkunst und die Parkinsel verwandelt sich in einen ganz wunderbaren Ort, an dem sich Menschen begegnen und sich nicht nur Geschichten angucken, sondern auch Geschichten miteinander teilen. Und das ist diese besondere Qualität, ganz besonders von diesem Festival: Es verbindet große Filmkunst und gute Unterhaltung, bekannte Namen und auch neue Entdeckungen, zuschauen aber eben auch einen lebhaften Austausch.“
Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF

„Wir müssen nicht nur hier auf dem Filmfestival bereit sein für Unstimmigkeiten und Widersprüche, für neue Blicke auf das Vertraute – wir brauchen auch sonst, auch außerhalb der Filmwelt, Unstimmigkeiten und Diskussionen, Ungeklärtes und Fragwürdiges. Die oft gewünschte Einstimmigkeit in der Politik, die sich nicht streiten soll, das wäre so, als gäbe es hier auf dem Filmfestival nur Mainstreamfilme zu sehen, also nur das, was alle auf jeden Fall in schöner Übereinstimmung problemlos verstehen, wobei sie dann in Wahrheit nicht besonders viel verstanden hätten über das, was die Filmkunst kann. Dasselbe gilt in der Politik. Sie kann gar nicht einheitlich vorgehen. Wir brauchen dringend Konflikte und Dispute, die Bereitschaft zum Risiko, die Bereitschaft, Fehler zu machen, die man anschließend zugeben muss, kurz gesagt: Wir brauchen echte Menschen. Man sehnt sich ja direkt nach Herbert Wehner, Willy Brandt oder Franz Josef Strauß und wenn Sie mir verzeihen, würde ich auch Robert Habeck dazunehmen. Es gibt also diese Insel des Filmfestivals gar nicht, denn hier passiert dasselbe wie draußen. Nur wenn wir bereit sind, uns auf Filmwerke einzulassen, die wir nicht gleich verstehen, die nicht so sind wie die anderen, die wir schon gesehen haben, sondern die merkwürdig sind – also wörtlich gesagt „merk-würdig“ – nur dann sind wir auch bereit, in diesem Land Politiker zu akzeptieren, die Fehler machen, die sich widersprechen, die etwas dazulernen, kurz: die lebendig und authentisch sind. Wir brauchen in der Politik Persönlichkeiten, die mit uns reden, die zeigen, dass sie wissen, dass sie uns überzeugen müssen, dass sie auch nach ihrer Wahl eine Verbindung haben müssen zu uns. Und wir brauchen eine Kunst, bei uns Filmkunst, die die den Dialog sucht mit den vielen, die keine Kunstkenner sind und dabei die Zuschauer so ernst nehmen, dass sie ihnen keine billigen Standards vorlegen, sondern genau die Persönlichkeit zeigen, die wir uns für die Politik wünschen.“
Festivalintendant Dr. Michael Kötz (Auszug aus der Eröffnungsrede)

Als Eröffnungsfilm präsentiert das Festival die Zeitgeistkomödie „Plötzlich Schwiegervater", hier das Team v.l.n.r.: Programmdirektorin Daniela Kötz, Herstellungsleiter Sascha Ommert, Autor Martin Rauhaus, Regisseur Till Endemann, Hauptdarsteller Uwe Ochsenknecht, Nina Gummich, Produzentin Doris Zander, Produktionsleiter Frank Lübke, Leslie Malton, Producerin Hannah Liebrenz und Festivalintendant Dr. Michael Kötz. Fotocredit: Arthur Bauer / FddF

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