Deutscher Film im Aufwind - Der Branchentreff der anderen Art - Das Festival zieht Zwischenbilanz

Ludwigshafen, 29. August 2025 – Ausverkaufte Vorstellungen, Standing Ovation, lange Diskussionen um den deutschen Film: Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich in den ersten zehn Tagen des Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein fort. Während das Publikum in den drei Zeltkinos und dem Open Air sich von dem anspruchsvollen Programm in unbekannte Welten und Themen entführen lässt, diskutieren die Kreativen der Branche in der Lounge neue Projekte. "Es freut mich sehr, dass sich das Festival so gut entwickelt hat – zu einem wichtigen Branchentreffen der anderen Art, nämlich einem herzlichen Zusammenkommen der Profis", so Festivalintendant Dr. Michael Kötz.
Das Festival zieht neben dem Publikum zunehmend Kreative aus der Film- und Fernsehbranche an. Im Jahr 2025 werden es erstmals mehr als 400 sein – und das, obwohl Ludwigshafen im Gegensatz zu Berlin oder München kein traditioneller Medienstandort ist. "Unsere Branchengäste reisen alle an, was für uns ein großer logistischer und finanzieller Aufwand ist. Aber er ist es wert", so Dr. Michael Kötz.
Höhepunkte der ersten 10 Festivaltage waren die Preisverleihung an den „Wahrheitssuchenden mit den Mitteln der Filmkunst“ Edgar Reitz, der mit langem Applaus frenetisch gefeiert wurde, die Verleihung des „Ludwigshafener Drehbuchpreis“, für den Autoren David Ungureit, den das Festival damit ins Rampenlicht rückte – sein Film „Berühmt sein für Anfänger“ mit Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Philippe Brenninkmeyer entwickelt sich auf der Parkinsel zum Publikumsrenner und ist ständig ausverkauft – und die Verleihung des „Regiepreis Ludwigshafen“ an Kai Wessel, dessen aktueller Film „An einem Tag im September“ Kritik wie Publikum begeisterte und Hauptdarsteller Burghart Klaußner zu einer langen Autogrammstunde in der Nacht nötigte.
Das Kinderfilmfest läuft in diesem Jahr außergewöhnlich gut. Kurator Rolf-Rüdiger Hamacher freut sich besonders, dass sein Experiment glückte, die ganz Jungen mit dem skandinavischen Film „Tommy Tom – Ein neuer Freund“ für das Kino zu begeistern. Die interaktive Form funktionierte ausgezeichnet. Bei den älteren Kinogänger:innen erfreute sich der Sportfilm „Lioness – Die Löwin“ großer Beliebtheit.
„Wir freuen uns über die begeisterte Akzeptanz und sehr erfreuliche Kartenverkäufe. Damit werden wir die für uns so wichtige Finanzierung über den Ticketverkauf bestimmt erreichen. Wie viele Besucher wir 2025 haben, kann ich noch nicht sagen, denn da spielt ja auch das Wetter noch eine entscheidende Rolle“, stellt Festivalintendant Dr. Michael Kötz fest.
Heute erwarten wir als nächsten Höhepunkt des Festivals Uwe Ochsenknecht, der den „Preis für Schauspielkunst“ entgegennehmen wird, gefolgt von Rainer Bock, der am Dienstag kommende Woche für seine Schauspielkunst ausgezeichnet wird.
Weitere Gäste auf dem Roten Teppich in den nächsten 10 Tagen sind Vicky und Elise Krieps, Milan Peschel, Julia Koschitz, Jonas Grosch, Anne-Ratte Polle, Julia Jäger, Nina Hoss, Ina Weisse, Silke Bodenbender, Tobias Schwarz, Dietrich Brüggemann, Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Kim Riedle, Andrea Sawatzki und Christian Berkel und viele weitere.



