Die Filmwelt Deutschlands zu Gast in Ludwigshafen –
Das 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein zieht Bilanz

Ludwigshafen, den 05. September 2026 – Mit fast 500 Branchenvertretern erfreute sich die 22. Festivalausgabe in diesem Jahr nicht nur besonders vieler, sondern auch wichtiger Fachbesucher, darunter neben zahlreicher Schauspielstars, viele Produzenten, Verleiher, Autoren, Redakteure u.a. Es zeichnet sich ab, dass das „Festival des deutschen Films“ zu einem wichtigen jährlichen Treffpunkt von besonders herzlicher, intensiver Qualität für die Film & Fernsehbranche geworden ist, den es in dieser Form offenbar nur auf der Parkinsel am Rhein gibt. Dass erneut rund 135.000 Tickets verkauft wurden und über 30.000 Besucher und Besucherinnen die klug moderierten „Filmgespräche“ nach dem Kino zum intensiven Austausch mit den Kreativen nutzen, ist eine eindrucksvolle Bestätigung für das einzigartige Konzept des 22. Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein:
„Das Festival des deutschen Films hat ein besonderes Konzept verglichen mit anderen Filmfestivals, vielleicht sogar Festivals überhaupt. Zum einen wollen wir ein sehr breites Publikum, nicht nur als Lippenbekenntnis. Wir wollen offen für alle sein, also sowohl für Menschen, die sonst nie ins Kino gehen da sein, als auch für eingefleischte Kinoliebhaber. Wir sind sozusagen das Gegenteil von exklusiv. Das mögen vielleicht manche nicht, die sich gern exklusiv als Cineasten empfinden. Aber beim Festival des deutschen Films können sich die sogenannten Cineasten ruhig mal mit ganz normalem Publikum treffen – so wie wir alle wieder ein bisschen gemeinschaftlicher denken sollten“, beschreibt Festivalintendant Dr. Michael Kötz das Erfolgskonzept des Festivals. „Bei uns gibt es auch diese üblichen, ziemlich idiotischen Trennungen nicht zwischen Unterhaltung einerseits und gehobener Filmkunst andererseits, noch – wie sonst bei andern Filmfestivals - zwischen Kinofilmen und Fernsehfilmen. Und schließlich haben wir auch die längst veraltete, gute alte Filmfestival-Doktrin über Bord geworfen, nach der ein richtiges Filmfestival vor allem dazu da sei, nur Premieren zu zeigen. Dieser Premierenhype ist - vielleicht abgesehen von Cannes, Berlin, Venedig - gar nicht mehr nötig und auch nicht wichtig. Filmfestivals sind in Wahrheit vor allem die Orte, an denen für alle die wunderbare Erfahrung eines Films im großen Kinosaal gepflegt wird, wo das Gemeinschaftserlebnis des Geschichtenerzählens mit Film gefeiert wird, wie dereinst am Lagerfeuer. Und das als Alternative gegen die Vereinsamung vor den Bildschirmen. Genau für dieses Gemeinschaftserlebnis liebt uns unser Publikum.“
311 Filmvorstellungen präsentierte das Festival im Jahr 2026, zudem 64 „Rote Teppiche“ und 115 „Filmgespräche“ mit insgesamt über 30.000 TeilnehmerInnen in 19 Tagen. Der längste Talk bislang dauerte über 100 Minuten („Block 10“), der längste „Rote Teppich“ eineinhalb Stunden („Glückspilze isst man nicht“ mit Maria Furtwängler, Adele Neuhauser, Philipp Hochmair und Regisseur Rainer Kaufmann).
Die internationale Programmschiene „Gastbeitrag“ weckte mit etwa 35.000 verkauften Tickets gesteigertes Interesse gegenüber dem Vorjahr. Auch das Kinderfilmfest war wieder sehr gut besucht, über 6.500 junge Besucher*innen feierten das von Rolf-Rüdiger Hamacher sorgsam kuratierte Programm für den Kinonachwuchs.
„Dieses Festival kommt ohne großen Glamour aus, aber es hat einen inneren Glanz, wie ein lebendiges Treffen in der Nachbarschaft.“ Volker Schlöndorff / Ehrenpreisträger 2026
„Auch die Filmbranche liebt dieses Filmfestival sehr, man schwärmt sogar regelrecht von uns. Auch hier ist die Begegnung, das Gemeinschaftserlebnis der Profis, das Zusammenkommen im Privatbereich des Festivals entscheidend für diese wirklich großartige Beliebtheit. Hinzu kommt, dass man bei uns in riesigen Kinosälen 1.200 Zuschauer vor sich hat und dann auch noch einstündige Filmgespräche danach im Strandzelt am Rheinufer erleben kann. Das gibt es nirgendwo sonst in Deutschland“, so Festivalintendant Dr. Michael Kötz.
Bis Sonntag, wenn endgültig der Vorhang des 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein fällt, stehen noch zwei Höhepunkte auf dem Programm: Heute Abend wird der „Filmkunstpreis“ des Festivals für den „Besten deutschen Film oder Fernsehfilm“ des Wettbewerbs, die „Beste Regie“ und das „Beste Drehbuch“ von der Jury verliehen sowie der „Rheingold Publikumspreis“. Morgen, Sonntag, den 06. September 2026 zeichnet die Kinderfilmjury den besten Kinderfilm des Programms mit dem „Goldenen Nils“ in Kooperation mit der Rheinpfalz aus.
Auf dem „Roten Teppich“ und zu den Filmgesprächen waren u.a. auf der Parkinsel:
Der Ehrenpreisträger Volker Schlöndorff, die Preisträger für Schauspielkunst Annette Frier, Christian Redl und Christian Berkel, die diesjährige Jury Dr. Alice Brauner, Margarita Broich und Christian Granderath sowie Uwe Ochsenknecht, Nina Gummich, Leslie Malton, Regisseur Till Endemann, Autor Martin Rauhaus, Christiane Paul, Leonard Kunz, „Checker“ Julian Janssen, Michael Klammer, Kathy Etoa, Mariella Aumann, Philipp Günsch, Valerie Niehaus, Theo Trebs, Zoë Valks, Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Jakob Schreier, Felician Hohnloser, Regisseur Rainer Kaufmann, Clara Vogt, Bettina Lamprecht, Regielegende Jutta Brückner, Lisa Charlotte Friederich, Wolfram Koch, Autor Henk Handloegten, Tamara Romera Ginés, Christoph Letkowski, Michael Ostrowski, Frederic Lindemann, Sarah Viktoria Frick, Regisseur Dietrich Brüggemann, Felix Klare, Nadine Dubois, Markus Gläser, Regisseur Sedat Aslan, Deniz Arora, Constantin von Jascheroff, Toni-L, der Finanzminister Baden-Württembergs Danyal Bayaz, Maria Furtwängler, Adele Neuhauser, Philipp Hochmair, Ulrike Folkerts, Lisa Bitter, Davina Chanel Fox, Bernd Hölscher, Filip Schnack, Regisseur Marcus O. Rosenmüller, Bibiana Beglau, Axel Prahl, Lydia Georgantzi, Rainer Bock, Martin Wuttke, Enzo Brumm, Regisseurin Ildikó Enyedi, Bless Amada, Claudia Geisler-Bading, Ron Helbig, Maren Eggert, Regisseur Ulrich Köhler, Albert Lichtenstern, Holle Kirck, Juri Winkler, Regisseur Max Zähle, Lukas Rüppel, Andrea Sawatzki, Benjamin Sadler, Sergen Meral, Wissenschaftsjournalist Harald Lesch, Bestsellerautor Jan Weiler, Regisseur Ed Herzog, Regisseur David Dietl u.v.a.m.
Stimmen der Stars:
„Das Schönste ist ein so liebevoll gemachtes Publikumsfestival - fürs Publikum machen wir ja die Filme, wir machen sie ja nicht, um sie uns anzuschauen - sondern, weil wir Leuten eine Freude bereiten wollen und das mitzuerleben, das ist sehr, sehr schön.“ – Christian Berkel
„Es ist das schönste Filmfest, das ich kenne. Weil das Publikum sehr aufmerksam, kritisch und sehr lebendig ist. Und es macht großen Spaß mit ihnen anschließend über die Filme zu diskutieren. Das habe ich so bei keinem anderen Festival erlebt.“ – Christian Redl
„Viele meiner Kollegen waren begeistert, haben wirklich geschwärmt vom Festival, der tollen Stimmung, der tollen Location und den vielen Zuschauern, die hier jedes Jahr im Sommer herkommen. Viele sind auch nicht unbedingt gelernte Kinogänger, die aber einmal im Jahr voll auf ihre Kosten kommen. In diesem Jahr hatte ich das erste Mal nach mehrmaliger Einladung Zeit herzukommen und bin sehr gespannt. Festivals werden auch in Zukunft immer wichtiger und sind mittlerweile zu einem eigenen Segment geworden für anspruchsvolle Arthouse Filme oder etwas experimentelle weniger mainstreamige Filme, die nicht mehr unbedingt alle den Zugang zum Kino schaffen. Die Festivalbesucher, die wissen, dass sie hier kuratierte Filme bekommen und damit auch immer etwas Besonderes bekommen und nicht einfach nur "irgendeinen Mist". Daher glaube ich, dass Festivals eine große Zukunft haben.“ – Thomas Kufus/Produzent
„Festivals sind häufig für die Filme die erste Plattform, wo die Zuschauenden einen Film erleben können und natürlich ist es für uns ein wichtiger Gradmesser, die Reaktionen zu sehen, um einen Film auch besser einschätzen zu können. Auf der anderen Seite ist es aber auch schon der Beginn der Kampagne. Dadurch, dass ich hier schon im ersten Jahr war, als das Festival zum ersten Mal stattgefunden hat, habe ich die Entwicklung gut erleben können und bin immer noch fasziniert, dass es so gut funktioniert hat, dieses Festival zu etablieren und die Leute kommen zu tausenden, das ist eine einmalige Leistung, die es so in der Form in Deutschland auch nicht nochmal gibt.“ – Torsten Frehse/Neue Visionen Filmverleih
„Für mich ist das das schönste Festival deutschlandweit. Es ist immer wieder wie nachhause kommen mit einem einzigartigen Publikum…man fühlt sich hier einfach wohl.“ – Andrea Sawatzki
„Das erste Mal war ich hier genau vor 20 Jahren und die haben Großartiges hier aufgebaut… Das Festival ist inzwischen ein fester Bestandteil der Filmlandschaft hier in Deutschland.“ – Felix Klare
„Also ich bin total glücklich, dass es dieses Festival gibt. Es ist eines der Schönsten, welches ich erleben durfte und bei dem ich seit mehreren Jahren mit meinen Filmen zu Gast sein darf. Ich bin erstaunt, dass dieses Festival jedes Jahr über sich selbst hinauswächst. Und ich bin schon gespannt, wie es sich anfühlt, Tatort mit tausend Leuten zu gucken, das ist doch Wahnsinn!“ – Ulrike Folkerts
Das 23. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein findet Ende August bis Anfang September 2027 statt. Dann ist erneut die Welt zu Gast in Ludwigshafen!
Ein Festival für alle
Ein Festival wie kein anderes. Mit über 130.000 Besuchern auf der Parkinsel Ludwigshafen am Rhein. Ein Ort der Begegnung von Publikum, Stars und Branche. Ein Filmfestival der neuen Art unter freiem Himmel und in Kinozelten mit über 1.000 Plätzen inmitten einer idyllischen Parklandschaft am Ufer des Rheins, 19 Tage lang im Spätsommer - vom 19. August bis 6. September 2026.
Förderer & Partner: Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und Stadt Ludwigshafen am Rhein | Premiumsponsor: BASF SE | Hauptsponsor: TWL AG | Sponsoren & Förderer: GAG Ludwigshafen, Die Rheinpfalz, TWL-KOM GmbH, Sparkasse Vorderpfalz, Prof. Dr. Dhom & Kollegen Zahnärztliches Zentrum, Berkel AHK, Kanzlei Mainwerk, LOTTO Rheinland-Pfalz GmbH, rnv Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH und der Förderverein „Freunde des Festival des deutschen Films“ e.V..
