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Preis für Schauspielkunst 2026 für ANNETTE FRIER

Preis für Schauspielkunst 2026 für ANNETTE FRIER

Ludwigshafen, den 26. Juni 2026 – Der Preis für Schauspielkunst des 22. FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN AM RHEIN geht im Jahr 2026 an Annette Frier.

„Ihre Vielseitigkeit ist einfach umwerfend. Ob als Schauspielerin, Komikerin, Fernsehmoderatorin, Regisseurin oder Sprecherin von Hörspielen und Hörbüchern – Annette Frier ist immer großartig und immer unverwechselbar! Sie drückt den unterschiedlichsten Arbeiten ihren Stempel auf. Das macht sie seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Besonders bedeutend aber finden wir ihre herausragende Präsenz als Schauspielerin, die bei ihren vielen anderen Engagements nicht übersehen werden sollte. Mit großer Freude überreichen wir Ihr deshalb unseren „Preis für Schauspielkunst 2026“, sagt Festivalintendant Dr. Michael Kötz.

Annette Frier, geboren 1974, spielt seit vielen Jahren Hauptrollen in diversen Fernseh- und Kinoprojekten und wurde dafür u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis, mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis sowie dem Jupiter in der Kategorie „Beste Schauspielerin national“ ausgezeichnet.
Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule DER KELLER war sie zwischen 1999 und 2007 in etlichen großen Rollen des klassischen Repertoires am Theater im Bauturm zu sehen: als Ibsens „Nora“, als Schnitzlers „Fräulein Else“, als Blanche DuBois in Tennessee Williams’ „Endstation Sehnsucht“ sowie als Hilde Wangel in Ibsens „Baumeister Solness“. Nachdem sie 2008 am Theater im Bauturm „Am Hang“ von Markus Werner inszenierte, war sie vornehmlich in Film und Fernsehen tätig, u. a. in den erfolgreichen Serien „Switch“, „Danni Lowinski“, „Merz gegen Merz“ und „LOL – Last One Laughing“.

Im Herbst 2022 erschien die von ihr in Eigenregie geplante und umgesetzte Interview-Dokumentation „#undwarumbistduhier“. Seit 2021 spricht sie das Intro der Sendung mit der Maus. Zu ihren aktuellen Projekten zählen die Rolle der kölschen Mimi, Mutter der Journalistin Iris Sayram in dem Film „Mimi und ich“, in der Milieustudie „Olivia“ die Darstellung der Mutter von Olivia Jones in der Verfilmung ihres Lebens sowie die Serie „Frier & 50“ über die Herausforderungen der Wechseljahre im Showgeschäft, bei der sie auch als Co-Produzentin in Erscheinung tritt. Mit „Millowitsch. Endlich wieder lachen“ steht Annette Frier nach zehnjähriger Abstinenz auch wieder in einem Ensemblestück auf der Theaterbühne und kehrt so zurück zu ihren Anfängen auf der Aachener Straße.
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 22. August 2026 statt. Die Laudatio hält Festivalintendant Dr. Michael Kötz.
Der Preis für Schauspielkunst geht traditionell an herausragende Persönlichkeiten der Schauspielkunst. Er betont die Bedeutung derer, die dem deutschen Film ein Gesicht geben und die dabei nicht nur für Glamour sorgen, sondern vor allem als wichtige Künstlerinnen und Künstler anzusehen sind.

Die bisherigen Preisträger und Preisträgerinnen:
Hanna Schygulla (2005)
Klaus Maria Brandauer (2006)
Katja Riemann (2007)
Nina Hoss / Devid Striesow (2008)
Hannelore Elsner (2009)
Moritz Bleibtreu (2010)
Andrea Sawatzki (2011)
Sandra Hüller / Otto Sander (2012)
Bruno Ganz (2013)
Anna Loos / Jan Josef Liefers (2014)
Corinna Harfouch / Mario Adorf (2015)
Maria Furtwängler / Ulrich Tukur (2016)
Martina Gedeck / Matthias Brandt (2017)
Iris Berben (2018)
Bjarne Mädel / Julia Koschitz (2019)
Ulrich Matthes / Claudia Michelsen (2021)
Verena Altenberger / Anne Ratte-Polle (2022)
Axel Milberg / Justus von Dohnányi (2023)
Christoph Maria Herbst / Joachim Król / Liv Lisa Fries (2024)
Rainer Bock / Uwe Ochsenknecht (2025)

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